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--- Corona - wir testen unsere Monteure jede Woche. Gleichwohl: bitte halten Sie Abstand, geben Sie uns nicht die Hand und bleiben Sie gesund. --- Corona - wir testen unsere Monteure jede Woche. Gleichwohl: bitte halten Sie Abstand, geben Sie uns nicht die Hand und bleiben Sie gesund.

Selbsttests auch in Kleinbetrieben - Wir testen seit Herbst 2020 selbst!



Probanden (pic)


Was für ein Fake:

 
Die Regierung erlaubt Laien-Selbsttests in der Medizinprodukte-AbgabeVO, aber vielen Herstellern fehlt die BRD-Zulassung zum Laiengebrauch, und deswegen bekommt man kaum Tests im Einzelhandel.

Einfach mal ministeriell die Zulassung erteilen? Nicht in Deutschland.


 

Betriebliche Selbst-Schnelltests in 2 min 47 sec erklärt.

Forderungen:


Sofort alle Antigen-Tests als Selbsttests zulassen (d.h. ohne Astronautenkostüm).
Testen 2 x die Woche am Arbeitsplatz.
Name, Datum, Uhrzeit vorne mit dokumentenechtem Fineliner draufschreiben, und dann muß das Täfelchen als Ausweis für 1 bis 2 Tage genügen.


Kostenvergleich


Lockdown: 1,5 - 3,5 Mrd. €/Woche.

Tests für alle:    600 Mio. €/Woche.



Gleichgesinnte Initiativen:


Tübinger Weg - Erfolg hat nur, wer es nicht allen recht machen will.

Rostocker Weg - Erfolg hat auch, wer Bürokratie nicht akzeptiert und seinen gesunden Menschenverstand benutzt.

Gemeinsamer Aufruf an Unternehmen von den großen Wirtschaftsverbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH und ein exzellentes FAQ vom BDA

www.rapidtests.de

Initiative "Testa" von "Außergewöhnlich Berlin"

Einfach selber testen und das Virus sichtbar machen - jetzt endlich erlaubt.
Wäre das Virus von Anfang an sichtbar, dann hätten wir keine Pandemie.

Jeder, der eine einfache bebilderte Anleitung lesen kann und feinmotorisch geschickt genug ist, sich die Schuhe zu binden, kann den Test selbst durchführen. Stäbchen einführen, dann in einer Pufferflüssigkeit auswaschen und diese nasensekrethaltige Pufferflüssigkeit auf eine Testcassette träufeln. Jetzt 15 Minuten warten und das Ergebnis ablesen - fertig!

DAS KÖNNEN SIE AUCH. Fingernägelschneiden ohne ärztliche Aufsicht ist gefährlicher als das hier. Ein Arzt im Astronautenkostüm ist nicht erforderlich, weil man sich beim Selbsttest nicht an sich selbst infizieren kann. Auch kein Testzentrum. Jeder kann das selber.

Die sog. "Kleinstunternehmen" sind entscheidend.

Von den 3 Mio Unternehmen in Deutschland sind 2,5 Mio. sog. "Kleinstunternehmen" mit bis zu 10 Mitarbeitern. Sie beschäftigen 61% aller Angestellten. Wenn die beim Testen mit Anforderungen überfrachtet werden, kann man´s vergessen.

Original-Test als Beweismittel - wir müssen aufhören, uns die Hose mit der Kneifzange anzuziehen!

Damit Menschen nicht mehrfach am Tag (bei der Arbeit, beim Einkaufen, im Restaurant ...) immer wieder neue Tests absolvieren müssen, brauchen wir eine standardisierte und anerkannte Möglichkeit, einen absolvierten Selbsttest während seiner Gültigkeitsdauer von ein bis zwei Tagen universell einsetzbar und anerkennungsfähig zu machen, d.h. überall wo er als Zugangsvoraussetzung helfen kann.

Der moderne Mensch denkt sofort an QR-Codes, eine App, einen zentralen Server, Verknüpfung mit der Corona-Warn-App und der Luca-App. Gute Ideen dazu gibt es schon. Aber wenn der Datenschutz und die Ethik-Kommission ihren Segen dazu geben sollen, ist es bis zum Ergebnis wahrscheinlich nicht nur mit der Pandemie vorbei, sondern auch mit vielen großen und kleinen Unternehmen, Arbeitsplätzen, der Kunst und Kultur.

Es geht auch einfacher: wir beschriften unsere Tests mit einem dokumentenechten Fineliner mit Name, Datum und Uhrzeit. Auf der Vorderseite natürlich, das ist praktischer zum Abfotografieren. Hier müßte ein Schreibfeld angebracht werden, mit einer kugelschreiberfreundlicheren Oberfläche. Ein einfaches System ist besser als keines.  Das Leben muß weitergehen. Vorübergehend auch mal mit einem Stift statt mit einer App.


Testergebnisse (zoom_pic)

Laien-Selbsttests mit Zulassung finden Sie jetzt in zahllosen Online-Shops.

Seit Anfang April endlich kommen sog. Laientests für ca. 5 € Endverkaufspreis in ausreichender Menge in den Einzelhandel.
Für größere Mengen gibt es auch Angebote:


Zur Zeit sind außerdem Fake-Mails mit vermeintlichen Angeboten für Laientests im Netz unterwegs. Mit den oben genannten Links können Sie prüfen, ob die angebotenen Tests zugelassen sind. Seien Sie bitte generell vorsichtig, sich im Kampf gegen biologische Viren nicht versehntlich ein digitales Virus einzufangen, und wählen Sie lieber Seiten aus vertrauenswürdigen Quellen an.


Die Bürokratie und die überflüssige Verknappung von Tests ...

Jetzt ist die Arztpflicht aus der MedProdAbgVO raus, aber jetzt hängen viele sog. Laientests in der Produkt-Zulassung fest.
Die Dreiteilung der Antigen-Schnelltests in Profi-, Laien- und Heimtests ist genauso absurd wie künstlich. Es gibt keine Unterschiede. Einigen Herstellern der neuen Laientests fehlt immer noch die Zulassung für die "ungeschickte Allgemeinheit", (Liste der zugelassenen Laientests) - für Tests wohlgemerkt, die im Auslang längst eine Laien-Zulassung haben. Ein formaler Akt fehlt also noch, und das Ergebnis waren noch  bis Anfang April viel zu wenig Laien-Tests, die im Einzelhandel innerhalb von Minuten ausverkauft sind.

Die Anfänge ...

Seit September 2020 waren im einschlägigen Ärzte-Fachhandel laborfreie Schnelltests erhältlich, für rund 7 € das Stück. Bis Feb. / März 21 durften diese Tests nur an medizinisches Personal verkauft werden, und auch mit Löschung der Arztpflicht aus der "Medizinprodukteabgabeverordnung" änderte sich nichts, weil die einzelnen Testprodukte keine Laienzulassung erhielten.

Im eigenen Interesse und in Ihrem Interesse haben wir uns über die absurde Arztpflicht bei den Tests hinweggesetzt. Wir mußten das tun, weil wir (legal) durch´s ganze Land fahren und überall Viren einfangen und dann - symptomfrei und arglos - großzügig weiterverteilen dürfen. Nur unsere Tests waren irgendwie "illegal".

Jeder, der eine einfache bebilderte Anleitung lesen kann und feinmotorisch geschickt genug ist, sich die Schuhe zu binden, konnte schon damals den Test selbst durchführen. Stäbchen einführen, dann in einer Pufferflüssigkeit auswaschen und diese nasensekrethaltige Pufferflüssigkeit auf eine Testcassette träufeln. Jetzt 15 Minuten warten und das Ergebnis ablesen - fertig!

Verfügbarkeit von Tests am 29.03.21


Jens Spahn 27.03.21: "Können Sie kaufen, jetzt gleich!"

 

Schluss mit dem Arzt im Astronautenkostüm,
Tests in den Einzelhandel,
Testzentren nur noch als Ausnahme.


Die ganze Belegschaft zur Apotheke oder ins Testzentrum fahren, 2 Stunden oder länger anstehen, und wieder zurückfahren - da wäre der Vormittag weg!
Das ist der entscheidende Engpaßfaktor.
Wie sollen 60 Mio. Einwohner (die übrigen 20 Mio. sind Kleinkinder, anderweitig isolierte Menschen oder Corona-Leugner), wie sollen die also 2 x pro Woche durch einen Arzt oder Apotheker getestet werden? Das wird einfach nicht funktionieren.

Wenn wir uns nicht vom Bild des Arztes im Astronautenkostüm lösen, werden wir nie solch eine breite Testabdeckung erreichen. Wir werden dann nie in der Lage sein, das Virus flächendeckend sichtbar zu machen und ihm in der tückischen Anfangsphase der Infektion den Spaß zu verderben - da, wo die Infizierten noch nichts spüren, aber das Virus großzügig weiterverteilen.

Testzentren sind von allen Möglichkeiten die teuerste und zeitraubendste Art zu testen. Der Regelfall wird der Selbsttest in der Schule, am Arbeitsplatz oder zuhause sein, ohne Kittel, Visier oder Handschuhe. Vielleicht brauchen wir pop-up-Testzentren bei akuten Ausbrüchen, aber nicht regelhaft.

 

Die Geschichte der Verdummung, sie ist noch nicht zu Ende ...


Das Bundesgesundheitsministerium warnt(e) auf seiner Website - allen Sonntagsreden zum Trotz - vor zuviel Tests, obwohl es schon im September genügend laborfreie Schnelltests gab. Auch heute gibt immer noch Politiker, Journalisten, "Fachleute" und Verbände, die vor Selbttests warnen und sich eine Probenahme nur unter Aufsicht durch eine ärztlich geschulte Person vorstellen können.

 BMG Desinformation (zoom_pic)

Sensitivität (pic)
 
Der Chef des Laborärzteverbandes, Andreas Bobrowski, darf noch am 18.02.21 in der FAZ (Seite 16) vor Heim-Selbsttests warnen - die seien immer noch zu kompliziert in unbefugten Händen.

Der Pressesprecher des Bildungsministeriums MV, Christoph Möller, darf am Fr. 19.02.21 in der Ostsee-Zeitung (Seite 8) behaupten, es "würden noch keine zuverlässigen Schnelltests existieren, die ein seriöses Ergebnis liefern könnten", und das bei einer falsch-negativen Quote von 2% (hier oben rechts ein Auszug aus der Produktdokumentation des Abbott-Schnelltests in der neuen einfacheren Variante, Seite 24). In einem anderen Fall wird das Land MV von einer Ferienwohnungsvermieterin verklagt, weil ein totales Beherbergungsverbot angesichts der Schnelltestmöglichkeiten unverhältnismäßig sei, und argumentiert: "Schnelltests seien gerade nicht geeignet, um eine Ausbreitung zu verhindern" (Ostsee-Zeitung 14.04.21). Zwei Fälle von echten "Fake News" wie sie von Trump nicht irrer hätten kommen können, angesichts der validierten Sensitivitäts- und Spezifitätsdaten der Schnelltests, die in einem fremdüberwachten Zulassungsverfahren ermittelt werden.

In einem anderen Fall von Irrsinn hat das Bildungsministerium MV angeordnet, daß ab dem 12.04.21 (Kita-)Kinder mit Erkältungssymptomen einem laborpflichtigen PCR-Test unterzogen werden müssen, bevor sie in die Einrichtung dürfen. Warteschlangen vor Arztpraxen und Testzentren waren die Folge, und eine Art Glaubenskrieg "für oder gegen Tests" ist ausgebrochen, ohne Unterscheidung zwischen Schnelltest und PCR-Test. So kann man jede Teststrategie zerstören.

Niemand läßt sich gern für blöd erklären, erst recht nicht so blöd. Bevormundungen und argumentative Hohlstellen dieser Art untergraben das Vertrauen der Bevölkerung in die "herrschende" Politik. Sie ermöglichen erst die Entstehung von Verschwörungsideologien, deren Qualität noch weit unter der "offiziellen" Politik und Argumentation liegt. Dabei gerieren sie sich als Träger eines (ominösen) "Geheimwissen" und "außerhalb des Establishments" und müssen sich nicht an den selben Standards messen lassen wie die Regierungen.

Einen Impfstoff zu entwickeln benötigt hochintelligente Menschen, jahrelange Qualifikation, Spezialisierung und viel Technik. Einen Impfstoff schlechtzureden, dazu genügt ein Youtube-Kanal und das Mobilisieren von diffusen Ängsten. Oder unsere Verbände und öffentlichen Institutionen, die z.B. ohne Not das Astra-Zeneca-Vakzin schlechtreden.

Und die erst gegen, dann für Masken sind, risikobasierte und -differenzierte Schutzmaßnahmen als "Diskriminierung" geißeln, Restaurants und Hotels schließen, nachdem diese umfassend in Hygienemaßnahmen investiert haben, gleichzeitig Tests befürworten und davon abraten, Tests in der Medizinprodukte-Abgabeverordnung "so halb" zulassen, aber die einzelne Produktzulassung verschleppen, noch im März 21 von "Testzentren" reden, Impfstoffreste lieber wegwerfen als sie an unter-80jährige zu verimpfen ...  

Liebe Leser, bleiben Sie klar im Kopf und lassen Sie sich dadurch nicht zu den "Aluhüten" treiben. 


FAQ zu Corona-Selbsttests

Wieso sollte ich mich / sollten sich meine Mitarbeiter testen?
Würde man das Virus sehen, dann hätten wir keine Pandemie. Hauptaufgabe der Tests ist es, das Virus sichtbar zu machen und die Menschen zu warnen, die symptomlos oder symptomarm infiziert sind, und die arglos andere Menschen anstecken, bei denen die Ansteckung dann weniger glimpflich verläuft.

Wie kann ich sichergehen, dass ich beim Selbsttest keine Fehler mache?
Indem Sie die Anleitung lesen und Schritt-für-Schritt befolgen. Der Selbsttest ist nicht schwieriger als ein Schwangerschaftstest.

Woher soll ich die ganze Schutzausrüstung nehmen, die bei den Tests üblich ist?
Sie brauchen keine Schutzausrüstung, weil die Probanden sich selbst testen. Man kann sich nicht selbst an sich selbst infizieren.

Wenn wir die Belegschaft regelmäßig testen, woher soll ich den medizinisch geschulten Testbeauftragten nehmen?
Ein medizinisch geschulter Testbeauftragter ist nicht erforderlich. Schließlich handelt es sich hier um Selbsttests für Laien, siehe auch die vorherige Frage.

Kann ich auch zu Tests gezwungen werden? Was passiert mit Kunden oder Mitarbeitern, die sich nicht testen lassen wollen?
Niemand kann zu dazu gezwungen werden. Allerdings ist es das gute Recht und auch die Pflicht von Unternehmen, zum Schutz der Belegschaft und der Kunden einen aktuellen negativen Test für bestimmte Tätigkeiten zu fordern und diese Kunden oder Mitarbeiter andernfalls von bestimmten Tätigkeiten oder Räumlichkeiten auszuschließen, oder andere Schutzmaßnahmen anzuordnen, weil sonst der Schutzzweck der Tests nicht erfüllt werden kann.

Ist das dann nicht eine "Testpflicht durch die Hintertür"?
Bestimmte naturgesetzliche Sachzusammenhänge können nicht durch politisch oder ethisch motivierte Wunschvorstellungen ausgehebelt werden. Wenn das tiefe Becken im Schwimmbad für Nichtschwimmer gesperrt ist, mag man das als "Schwimmenlernpflicht durch die Hintertür" und als Diskriminierung von Nichtschwimmern betrachten. Der Sachgrund dafür ist, dass Schwimmer im tiefen Wasser besser zurechtkommen als Nichtschwimmer. Der Sachgrund bei Corona-Getesteten ist, dass von ihnen weniger Infektionsgefahr ausgeht.

Gibt es ein "Recht auf Nichtwissen"?
Das ist eine philosophische Frage, die wir hier nicht klären können. Klar ist nur im Zusammenhang mit ansteckenden Krankheiten, dass ein Recht auf Nichtwissen sachlogisch meist auf ein Recht hinausläuft, andere Menschen infizieren zu dürfen. Umgekehrt muss es dann auch ein Recht und eventuell auch eine Pflicht geben, Testverweigerer von bestimmten Tätigkeiten auszuschließen, zum Schutz der Mitmenschen.

Was passiert, wenn mein Test "positiv" anzeigt?
Sie müssen sich sofort in Quarantäne begeben und einen Termin für einen PCR-Test vereinbaren, um das Testergebnis zu überprüfen. Sollte auch die PCR positiv anzeigen, muß - der gesetzlichen Meldepflicht entsprechend - die Infektion dem Gesundheitsamt anzeigt werden.
Für Infizierte hat die Meldung etliche Vorteile:
• Je eher Sie sich ärztlich behandeln und überwachen lassen, desto eher besser für Ihre Gesundheit.
• Sie verhindern, dass andere Menschen, z.B. mit Vorerkrankungen, angesteckt werden.
• Sie leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, die Inzidenz in ihrem Landkreis niedrig zu halten und das Leben möglichst ungehindert weiterlaufen zu lassen.
• Ein Immunitätsausweis wird kommen, und dafür kann es sinnvoll sein, wenn Sie Ihre Infektion jetzt schon mal aktenkundig machen.

Bei einem rein privaten positiven Selbsttest-Ergebnis, der nicht im betrieblichen Rahmen stattfindet, ist die Versuchung natürlich am größten, den Test einfach zu entsorgen und seinem normalen Alltag nachzugehen. Das mag kurzfristig verlockend sein, Sie verlieren aber die oben genannten Vorteile.

Sicher gibt es trotzdem Leute, die ein "positiv" angezeigt bekommen und das dann verheimlichen.
Schlimm genug, das ist aber kein Grund dafür, allen anderen Menschen ein verantwortungsvolles Verhalten zu verwehren. Die überwiegende Mehrheit der Positiven wird sich isolieren und in Behandlung begeben, und jeder, der das tut, ist ein Gewinn gegen die Pandemie.

Wie vermeide ich Verwechslungen, insbesondere wenn sich eine ganze Familie oder Belegschaft zur selben Zeit testet?
Jeder sollte seine Testcassette beim Testen mit Namen, Datum und Uhrzeit beschriften, und zwar mit einem Fineliner für Kunststoffoberflächen, der nicht einfach weggewischt werden kann.

Die Schnelltests können doch auch "falsch-negativ" anzeigen und wiegen uns dann in falscher Sicherheit. Die Tests sollen weniger zuverlässig sein, lohnt sich der Aufwand denn überhaupt?
Ja, der laborgebundene und genauere PCR-Test gilt als der "Goldstandard", die Antigen-Schnelltests sind etwas ungenauer. Von 100 PCR-positiv getesteten Patienten erkennt der Schnelltest "nur" ca. 98 als positiv, zwei rutschen durch mit "negativ". Die anderen 98% haben ihr Ergebnis beim Schnelltest aber sofort, und nicht erst am nächsten oder übernächsten Tag.

Man hat das doch schon gesehen, dass die Tests auch auf Cola, Papaya und andere Lebensmittel positiv reagieren.
Das funktioniert mit jeder Säure, denn die zerstört die Eiweiße auf der Testcassette, die eigentlich auf Viruspartikel reagieren sollten. Deshalb wird das Teststäbchen bei korrekter Anwendung in einer Pufferflüssigkeit ausgewaschen, die den pH-Wert konstant hält. Cola, Fruchtsäfte oder ähnliches auf die Testcassette zu träufeln, beweist nicht die Fehlerhaftigkeit der Tests, sondern der Anwendung. Außerdem folgt jedem positiven Schnelltest ein PCR-Test, der eine höhere Genauigkeit hat.

Kostet das den Staat nicht zu viel, wenn er "kostenlose Tests für alle" verspricht?
Der Lockdown kostet pro Woche, je nach Forschungsinstitut, 1,5 bis 3,5 Milliarden Euro. Zwei Selbsttests pro Person und Woche a 5 Euro pro Test mal 60 Mio. Probanden kosten 600 Mio. €. Der Lockdown ist also mindestens drei mal so teuer wie die Tests.

Können die Wirkstoffe im Test Allergien auslösen?
Der Test enthält lediglich in der Testkassette Reagenzien, die auf ihr biologisches Material reagieren. Das Wattestäbchen ist steril und wirkstofffrei. Es ist unmöglich, Wirkstoffe aus dem Test in den Körper aufzunehmen.

Das ist doch alles bloß eine Momentaufnahme!
Das ist so. Wenn Sie sich kurz vor dem Test infiziert haben, wird der Sie noch als negativ anzeigen. Ein frisch infizierter hat erst nach ca. 2 Tagen eine Viruslast entwickelt, die für ein positives Ergebnis ausreicht. Daher sollte der Schnelltest alle zwei Tage wiederholt werden. Da unsere Arbeitswoche aus 5 Tagen besteht, genügen 2 Tests pro Woche, und zwar montags und mittwochs.

Tests sind übrigens meistens Momentaufnahmen. Wenn Sie jetzt dachten, der Schwangerschaftstest sei keine Momentaufnahme, dann können wir hier vielleicht einen folgenschweren Irrtum aufklären ...