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Warum Einblasdämmung?


Vorteile gegenüber Wärmedämmung mit Mineralwollmatten


-> VorURteile gegenüber Wärmedämmung mit Zellulose

 Feuchtehaushalt in Wärmedämmschichten mit Zellulose

Als Einstieg, auf einen Nenner gebracht:
im Vergleich zur herkömmlichen Wärmedämmung mit Mineralwollmatten und Styroporplatten ist die Einblasdämmung im Neu- und Altbau...

...Besser

Eingeblasene Dämmung paßt sich - wie ein Abguß - dem vorgegebenen Hohlraum an. Sie ist dadurch winddichtdiffusionsoffen, besser im sommerlichen Wärmeschutz, kein Verrutschen oder Nachsacken, bessere Schädlingsabwehr, besserer Feuerwiderstand und besserer Schallschutz, um die wichtigsten zu nennen. Für Ihr neues Dach können Sie diese Vorteile von Anfang an sichern, indem Sie bei Ihrem Baubetrieb eine Erstausstattung mit eingeblasener Zellulosedämmung verlangen, oder sie direkt bei uns bestellen.
 

...Preiswerter (und meistens auch billiger)

Neben den Qualitätsvorteilen ist in der Sanierung auch der Preis für eingeblasene Dämmung unschlagbar (Einblastechnik ca. 20 - 30 €/m², Platten- und Mattentechnik 60 - 120 €/m² incl. Wiederherstellung), weil wir nur kleine Zugangsöffnungen benötigen. Das macht Einblasdämmung zugleich auch SAUBER, SCHNELL, NUTZERSCHONEND und in den meisten Fällen auch WETTER- und JAHRESZEITENUNABHÄNGIG.
 
Hohlraumfrei und winddicht. Eingeblasene Dämmung paßt sich jeder Unebenheit an und füllt jeden Hohlraum aus, und sie hat einen erheblich höheren "Durchströmungswiderstand" als mattenförmige Dämmung.

Das bedeutet: keine Zugluft mehr aus Steckdosen, Lampenauslässen oder WC-Spülkästen, keine Kaltluft, die durch Ritzen eindringt und sich in leeren Abseiten oder unter hohlliegenden Matten weiterverteilt, keine feuchtwarme Raumluft, deren Wasser in der Dämmschicht auskondensiert und vom Holz aufgenommen wird, weil die Mineralwolle nicht saugfähig genug ist.

Die Hohlräume zwischen den Dachhölzern mit Dämmatten genau nachzuformen, ist handwerklich unmöglich. Jeder kleine Spalt bringt Kaltluft unter die Dämmmatten, wo sie von der Traglattung und leeren Abseiten weiterverbreitet wird.
Die Zellulosedämmung füllt, wie ein Abguß, jeden Spalt - mit Matten geht das nicht.
Die Zellulosedämmung füllt, wie ein Abguß, jeden Spalt - mit Matten geht das nicht.

...Feuchteregulierend.

Zellulose kann vorübergehende Wassereinträge verkraften. Durch den Löschblatteffekt der Zellulose wird das Wasser innerhalb des Dämmkörpers auseinandergezogen und in alle Richtungen verteilt ("Dekonzentration"), dadurch vergrößert sich zugleich die Rücktrocknungsfläche. Diese Dekonzentration von Feuchtigkeit findet bei Mineralwolle nicht statt, nur bei saugfähigen Dämmstoffen wie Zellulose.

Im nächsten Schritt steigt auch in den wärmeren Zonen des Dämmkörpers die Porenluftfeuchtigkeit zwischen den Dämmfasern und gleicht sich an die Luftfeuchtigkeit im beheizten Raum an. Das ist wichtig für den Feuchtehaushalt in Dächern ohne oder mit unzureichender Dampfbremse oder Dampfsperre. Der Feuchte-Unterschied dies- und jenseits der Dampfbremse, "Motor" für die Wanderung der Dampfmoleküle vom Raum in die Dämmschicht, wird immer geringer. 

Je mehr die Porenluftfeuchtigkeit in der Zellulose-Dämmschicht sich mit der Feuchte in der Raumluft angleicht, desto langsamer wird der Feuchtetransport, und kommt zum Stillstand, wenn sich die "Ausgleichsfeuchte" auf beiden Seiten eingestellt hat. Sie wird durch die Luftfeuchte im Raum vorgegeben, und die liegt meist im Bereich um die 60%. Damit bleibt Zellulose auch unter einem Pappdach ohne Überlüftung trocken, und mit ihr die angeflockten Hölzer ebenso - jedenfalls wenn zwischen Dämmschicht und Innenraum keine absolut dichte DampfSPERRE eingebaut ist, sondern eine (halb-)diffusionsoffene DampfBREMSE.

Auch bei zweischaligem Mauerwerk wird die Innenschale trockener, weil sie wärmer wird und kein Kondenswasser mehr anzieht. Auch zur Schimmelvermeidung und zur Schimmelsanierung nach einem Befall ist die fachgerechte Dämmung erforderlich - so schaffen Sie warme Oberflächen, an denen kein Kondensat entsteht, und folglich der Schimmel keine Chance hat.
Hier ist aber kein hygroskopischer (saugfähiger) Dämmstoff angezeigt, sondern ein "hydrophobierter" Dämmstoff, also feuchteabweisend. Mehr zum Feuchtethema bei Kerndämmung haben wir hier erklärt).

Mattendämmung im Neubau: langfristig teurer

Unser Tagesgeschäft ist auch, in erheblichem Umfang, die Mängelbeseitigung bei herkömmlich gedämmten Bauteilen, von denen Sie einige Beispiele auf den nächsten Seiten sehen werden. Wenn Sie im Neubau zur herkömmlichen Erstdämmung (ähnlich teuer, bei dünnen Dämmschichten bis zu 30% billiger) die höheren Heizkosten und die Kosten der Nachdämmung addieren, ist auch im Neubau die Einblasdämmung günstiger.

Einblasdämmung paßt nicht immer.
Sie eignet sich nicht für Kelleraußenwände, nur begrenzt für Wärmedämmverbundsysteme, und auch nicht, wenn Sie eine trittfeste Dämmung brauchen. Für fast alles andere sind wir zuständig, insbesondere in den folgenden vier Bereichen:
Geschossdecke Schnitt (pic)
Geschoßdecken
Geschoßdecke vom Dach aus
Dächer
Zweischaliges Mauerwerk
Zweischaliges Mauerwerk
Industriegebäude
Industriegebäude

Vor-Urteile gegenüber Wärmedämmung mit Zellulose

Viele unserer Lösungen sparen Ihnen viel Geld, aber sie funktionieren nur mit eingeblasener Zellulose, nicht mit mattenförmiger Mineralwolle. Viele Architekten, Ingenieure und andere Ratgeber (Schwiegervater, Gartennachbar, Kegelbruder, Dachdecker ...) kennen aber nur Mineralwollmatten und haben sich mit Zellulose oder Einblastechnik noch nie ernsthaft beschäftigt. Manche reagieren dann spontan mit Skepsis und Ablehnung auf unsere Lösungen. Fast alle sind überzeugt, genau bescheid zu wissen.

Erklärt man ihnen dann die bauphysikalischen Besonderheiten der eingeblasenen Zellulosedämmung,
(... Dämmschicht als zusätzliche Luftdichtung, der Feuchtehaushalt regelt sich über Sorptivität, Feuchtehaushalt unter Flachdächern ...),
schalten manche in den Verteidigungsmodus ("kann ja wohl nicht sein, daß ich etwas nicht weiß / wie steh ich denn jetzt da") und finden dort nicht mehr heraus. Sagt man nichts, halten sie sich weiterhin für "wissend". Beides hindert sie jedenfalls am Erkenntnisgewinn. Dabei müssen Architekten und Ingenieure nicht alles wissen. Sie sind Generalisten, sie müssen den Überblick behalten und bei Spezialfragen den Spezialisten befragen. Liebe Architekten, mit dieser souveränen Haltung bleiben Sie unangreifbar.

"Unsere" Aussagen sind ja auch nicht wirklich unsere originären Entdeckungen, sondern nur von uns gesammelt und angewendet. Sie werden mit den ganz normalen Standard-Rechenverfahren belegt, mit Literatur von namhaften Sachverständigen, aus namhaften Zeitschriften des Holzbaus (die aber nicht jeder Architekt liest) und vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Holzkirchen. Aussagen, die in den letzten 30 Jahren immer wieder veröffentlicht wurden, bis in die Gegenwart hinein. Wer sich auf die kostenlosen Fortbildungsveranstaltungen der Baustoffhersteller beschränkt, statt selbst eine Fachzeitschrift zu abonnieren und zu lesen, bekommt davon natürlich nichts mit.

So lange sich aber Mehrheiten immer nach der Mehrheit richten, entwickeln sie sich nicht weiter, und "Mehrheitsirrtümer" haben ein langes Leben. Jahrtausende lang war die Erde eine Scheibe, und die Sonne drehte sich um die Erde. Im Bauwesen sind wir schon viel weiter, dort überdauern Mehrheitsirrtümer oft nur noch eine Generation. Ein weiteres Beispiel? Seit der Erfindung des "Wasser=Closetts" hat man Spülkästen "hoch" angebracht, denn von weiter oben hat das Wasser ja auch mehr Wumms. Kostet zwar mehr, erschwert die Wartung und Reparatur, aber alle bauten das so, ist ja auch nachvollziehbar. Oder?
Bauphysikalischer Irrtum (pic)
Heute wissen wir: die größere Höhe und der höhere Fließwiderstand durch das längere Rohr heben sich gegenseitig auf, und ein tiefhängender Spülkasten spült genauso gut. Regen fällt aus noch viel größerer Höhe und müßte ja dann lebensgefährlich sein, aber er durchlöchert nicht einmal Ihren Regenschirm. Für diese simple Einsicht hat die Baubranche über ein dreiviertel Jahrhundert gebraucht - vorsichtig gerechnet. Also ziemlich genau eine ganze Lebensspanne eines Menschen. Die Menschheit eroberte den Weltraum - und spülte aus zweimeterfuffzich.  Es muß also nicht immer stimmen, was alle so machen.

Einblasdämmung mit Zellulose gibt es seit 1925 (beginnend in Kanada und Skandinavien). Wissenschaftlich erforscht ist die Bauphysik der Zellulose (Feuchte-, Luftdichtheitsverhalten, Schädlingsresistenz, Brand-, Schall- und sommerlicher Wärmeschutz) seit den 1970er Jahren, unter anderem mit ein paar epochemachenden Studien im Fraunhofer Instiut für Bauphysik in Holzkirchen. Also nach "normalen" Maßstäben heute nichts neues, nicht innovativ, sondern alt, millionenfach erprobt und theoretisch fundiert. Nur in der Baubranche ticken die Uhren etwas langsamer.

So erklärt sich - wenn Sie Ihrem Architekten unsere Lösung präsentieren - die Bedenkenflut, die (evtl. aus großer Höhe) auf Sie einprasselt. Erst kommen die Unterstellungen ("der will doch nur sein Zeug verkaufen, der hat doch keine Ahnung", nur manchmal höflicher formuliert), dann die Pauschalierungen ("das wird nix, sonst würden das doch alle machen, das kann doch nicht gehen, das säuft doch ab, das brennt doch...") und zum Schluß die Irrtümer & Unwahrheiten ("das ist nach EnEV nicht zulässig, das widerspricht den Anforderungen der DIN 4108-3 oder der DIN 68800-2" - beides stimmt schon lange nicht mehr, die Vorschriften sind 2012 und 2014 - endlich! - angepaßt worden).

Zwei Dinge sollten Sie sich bei den Bedenkenträgern einfordern:
  • Die Bereitschaft, sich mit uns fachlich auszutauschen (das ist das wichtigste), und eventuell
  • eine Berechnung, ob der Wärmeschutz oder der Feuchtehaushalt hinhaut oder nicht (die Berechnung machen wir auch gerne).
Lieber bearbeitet man Sie als Kunde außerhalb unserer Hörweite. Sie müssen ein gewisses Maß an Selbstbewußtsein aufbringen, um die Bereitschaft zum fachlichen Austausch mit uns einzufordern oder dem Architekten ggf. einfach eine klare Vorgabe zu machen. 

Wir kombinieren  handwerkliche Berichte (Fotos, Beschreibungen, Lösungen, Meßergebnisse) mit praxisnah erklärter, oft publizierter und anerkannter Theorie und Bauphysik. Nur wenn Theorie und Praxis zusammenpassen, kommt es auf unsere Homepage, nur dann betrachten wir es als wahr. Sie finden hier nichts, was wir nicht auch in der Praxis so vorfinden und aus der Praxis bestätigen können.

Das gilt für sommerlichen Wärmeschutz, winterlichen Wärmeschutz, Feuchtehaushalt von Bauteilen, für Schallschutz und für Brandschutz. Also für alles, was auf diesen Seiten erklärt wird.

Die Toilettenspülkästen hängen inzwischen alle tief, die Einblasdämmung wird in nicht zu ferner Zukunft der ideale Standard sein, und jeder wird sich wundern, wieso es dafür so lange gebraucht hat.