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Gesetze und Förderungen

Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen:
§ 35a EStG Abs. 3 der Fassung gültig ab 01.01.2009 erlaubt es dem Auftraggeber, bei handwerklichen haushaltsnahen Dienstleistungen (Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen) die in der Rechnung ausgewiesenen Arbeitskosten steuerlich geltend zu machen:

Bis 6.000 € Arbeitskosten pro Jahr x 20% = bis 1.200 € Abzugsbetrag von der Einkommensteuer (2008 war es die Hälfte). Dieser Abzugsbetrag mindert die Steuerlast und nicht etwa nur das zu versteuernde Einkommen. Die Arbeitskosten entstehen bei uns je nach Personalstärke in Höhe von ca. 400 bis 800 € je Arbeitstag und werden in unserer Rechnung bescheinigt. (Da wir aber nicht als Steuerberater ausgebildet sind, Ihre persönliche steuerliche Situation nicht kennen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sich schnell ändern, übernehmen wir für die Richtigkeit oder Anwendbarkeit dieser Auskunft keine Gewähr.)

KfW-Förderung

  • Für Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung gibt es ab 01.03.2011 Programm 430 als Zuschußvariante. Lesen Sie ab Seite 2 des technischen Merkblattes und in der Tabelle dort auf Seite 5, welche Anforderungen gelten. Der Mindestzuschussbetrag beträgt 300 Euro, entsprechend ist die Förderung von Einzelmaßnahmen erst ab einer Rechnungssumme von 6.000 Euro möglich. Dann gibt es noch das Programm 141 als Darlehensvariante, aber wer nimmt schon für 1,5 bis 3 T€ (mehr kosten unsere Maßnahmen meist nicht) einen KfW-Kredit auf?)
  • rn
  • Energieeffizient Sanieren (also umfangreiche Maßnahmenpakete) gibt es als Investitionszuschuß (Programm 430) und als Darlehensvariante (Programm 151). Gefördert wird die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus unter Begleitung durch einen anerkannten Sachverständigen oder Energieberater. Die Förderung beträgt bei der Zuschußvariante 7,5 bis 17,5 % der Kosten, bei der Darlehensvariante mit Zinsen um die 2,3 bis2,9%.

Für unsere Hamburger Kunden

gibt es verschiedene Programme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg, bis 31.07.13 unter dem Namen Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt bekannt). Es werden Energiesparmaßnahmen gefördert im selbstgenutzten Bestand und im Mietwohnungsbestand. Hier geht´s zur Übersicht.

Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser bis 3 Wohnungen, davon mind. eine selbstgenutzt.

§ 2.1 Bauteilverfahren § 2.2 Bilanzverfahren

Die Regeln der sog. Bauteil-Modernisierung sind einfach, klar und übersichtlich. Der Zuschuß ist auf max. 10% der Gesamtkosten der Baumaßnahme begrenzt und die Mindestfördersumme beträgt 500 € (§ 2.5, Stand Januar 2015). Unter 5.000 € Gesamtbudget brauchen Sie also gar nicht erst anfangen, über eine Förderung nachzudenken. Unsere Leistungen sind fast immer günstiger als 5.000 €.

Die Bauteilförderung ist also ein echtes Schmuckstück in Hamburgs Schaufenster: hübsch anzusehen, aber bitte nicht benutzen. Kann man dann auch wieder verstehen - unsere Maßnahmen amortisieren sich ohne Förderung in 6 bis 8 Jahren, so schnell wie kein Wärmedämmverbundsystem, kein Fenstertausch es je können wird. Wieso soll der Senat so etwas fördern? Staatliche Förderung macht nur da Sinn, wo die Allgemeinheit den größeren Nutzen hat als der Einzelne. Bei unseren Maßnahmen ist aber der Eigennutz schon so groß, daß er als Motiv ausreicht.

Lieber Hamburger Senat, wenn Ihr noch etwas für den Klimaschutz tun wollt, dann klärt die Bevölkerung über die kurzen Amortisationszeiten bei Einblasdämmaßnahmen auf und laßt Euch die bauphysikalischen Wissenslücken zeigen, die aus Euren Förderrichtlinien erkennbar sind. Außerdem wäre eine 100%-Finanzierung sinnvoll für die Eigenheimbesitzer, die aus der Heizkostenfalle nicht herauskommen.

  • Kerndämmung zweischaliger Außenwände: 3,- €/m²
  • Kellerdecke/-sohle oder Grundfläche: 5,- €/m²
  • Dächer oder oberste Geschossdecken: 7,50 €/m²
Energiepaß mit Vorschlägen zur energetischen Verbesserung ist Bedingung für Förderung, 40 bis 50% Zuschuß dazu

Energiebedarf nach
der Maßnahme
Förderung je eingesparter kWh
€/kWh Hinweise
70 bis 55 kWh/(m²a) 0,25 50 kWh Einsparung x 100 m² x 0,25 € = 1.250 €, abzgl. 60% der Kosten für den Energiepass, dann vergleichbar mit Bauteilverfahren
55 bis 40 kWh/(m²a) 0,30
Pflichtbegleitung durch Sachverständigen, Zuschuss 40 - 50% des Honorars.

Unter 40 kWh/(m²a) 0,35

Mehrfamilienhaus, ein Beispiel:
Beispiel Förderung Hamburg
Die Finanzkrise und die steigenden Energiekosten lassen besonders solche Maßnahmen sinnvoll erscheinen, die sich schnell amortisieren. In Dämmung investiertes Geld wirft meist höhere Zinsen ab als auf der Bank. Ein gedämmtes Dach eines Einfamilienhauses spart ca. 500 bis 700 € Heizkosten pro Jahr und refinanziert sich schon in 2 bis 4 Jahren.