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Einblasdämmung Kosten und Preise

Die Preise bewegen sich bei den reinen Dämmarbeiten meist zwischen 20 und 30 €/m² Endpreis, also inclusive Material, Arbeit, Anfahrt, Mehrwertsteuer etc., bei zu dämmenden Flächen von ca. 80 bis 160 m², also der typischen Einfamilienhausgröße. 

Unser Zeitaufwand orientiert sich an der bearbeiteten Fläche und nicht am verarbeiteten Dämmstoffvolumen. Das bedeutet, daß mit zunehmender Dämmstärke der Kubikmeterpreis sinkt. Anders gesagt: doppelt so dick ist nicht doppelt so teuer. Fast immer aber gilt: aufreißen und Mineralwolle hineinlegen ist teurer (je nach Material und Größe zwischen 40 bis 120 €/m²) und schlechter.

Unsere Aufträge liegen daher meist zwischen 1.500 und 4.000 € brutto. Die Amortisationsdauer liegt üblicherweise bei 4 bis 8 Jahren, d.h. nach dieser Zeit haben Sie die Dämmung durch Heizkostenersparnis wieder eingespielt. Danach sparen Sie einfach nur Heizkosten. In anderen Worten: mit jedem Jahr, das Sie warten, verbrennen Sie rund ein Fünftel des Geldes, das die Dämmung kostet.

Ist Einblasdämmung billig oder teuer?

Das kommt ganz auf Ihre Erwartungshaltung an und darauf, womit Sie einblasgedämmte Flächen vergleichen.

Richtig billig: Sie vergleichen unsere Kosten (20-30 €/m²) mit denen eines Wärmedämmverbundsystems (100-180 €/m²). Oder mit den Kosten für das Herausreißen und Wiedereinbauen von (dann gedämmten) Geschoßdecken.

Geht so: Neubaudach, Sie vergleichen unser Angebot mit der ca. 10 bis 30% günstigeren Glaswolldämmung Ihres Dachdeckers. Wenn Sie die bessere Winddichtheit von Zellulose einbeziehen, sind wir langfristig günstiger: das Haus bleibt auch bei Wind gedämmt, und die vielen kleinen Undichtigkeiten eines Glaswolldaches haben wir nicht, siehe auch "Naturthermographie" auf der Dächer-Seite. Den besseren sommerlichen Wärmeschutz bekommen Sie noch gratis dazu.

Teuer: Sie arbeiten viel mit billigen, ungelernten Arbeitskräften in geringfügiger Beschäftigung. Dann treffen Sie auf einen Betrieb mit festangestellten Fachkräften, für die Sozialbeiträge bezahlt werden, regelmäßige Fortbildungen, Betriebshaftpflichtversicherung, Arbeitssicherheit, lauter teurer Kram, den Sie sonst nicht brauchen. Naja, jedenfalls nicht die Leute, die für Sie arbeiten sollen. Dann finden Sie uns teuer.

Richtig teuer: Sie nehmen einen Betrieb, der nicht so ganz sattelfest ist bei Themen wie Feuchtigkeit, Brandschutz, Statik, Winddichtheit, Fehlertoleranz etc., und es gibt bei der Ausführung oder ein paar Jahre später einen Schaden. Oder der gewünschte Spareffekt tritt einfach nicht ein. Es gibt nichts, das so gut ist,daß man es in der Umsetzung nicht auch schlecht ausführen könnte.

Dann ist Einblasdämmung (oder jede andere Dämmung) richtig teuer.

Könnten wir billiger sein?

Oh ja, das könnten wir.  Unsere Fix- und Gemeinkosten sind eindeutig zu hoch. Darunter fallen zum Beispiel:
  • LKW, Lagerhalle, Energie, Versicherungen,
  • Abschreibungen auf Maschinen, Schläuche, Meßgeräte, Düsen,
  • Büropersonal, Büromiete, IT-Kosten, Steuer- / Rechtsberater, Steuern,
  • Betriebsarzt, Lizenzen, Schulungen div. Dämmstoffhersteller,
  • Weiterbildung, Verfolgung und Umsetzung von Änderungen bei Normen, rechtlichen Bestimmungen.
Manches davon haben wir selbst in der Hand, aber vieles ist durch Vorschriften und Normen sinnlos aufgebläht - Beispiele dazu im nächsten Absatz. Wenn man diese Bürokratie auf ein halbwegs begründbares Maß reduzierten würde, könnten diese Fixkosten auf die Hälfte oder ein Drittel des gegenwärtigen Aufwandes schrumpfen.

Die Realität ist aber, daß alle möglichen Interessengruppen unter Vorspiegelung "edler" Ziele (Verbraucherschutz, Datenschutz, Baustoff- und Dämmstoffhersteller, Fachleute für Brandschutz, Schallschutz, Arbeitssicherheit, um nur einige wenige zu nennen ...) auf Politik, Verwaltung und Justiz einwirken und sich unter freudiger Mithilfe des Gesetzgebers neue Geschäftsfelder erschließen, auf Kosten kleiner und mittlerer Betriebe. Die Behörden freuen sich, weil auch sie ihre "Bedeutung erweitern" können. Zwei Beispielen erläutern wir im übernächsten Kapitel etwas weiter in der Tiefe: "Freistellungsbescheinigung & andere Kostentreiber im Bau" und "Verbraucherstreitbeilegungsgesetz".
Handwerkerstundensatz
Behörden und Interessengruppen verbünden sich so im Dienste vermeintlich "edler" Ziele zulasten Dritter, der Wirtschaft nämlich, die es dann umsetzen und bezahlen soll. Meist werden die "edlen Ziele" real kaum besser umgesetzt, eher schlechter, und darum geht es ja auch nicht wirklich. Es geht um Arbeitsbeschaffung bei Verbänden und Behörden, und das bedeutet Bürokratie für die Unternehmen.

Übersehen wird dabei, daß die Unternehmen - jedenfalls die sog. "KMU", also die kleinen und mittleren Unternehmen - im Wettbewerb stehen und man ihnen nicht einfach nur einen kleinen Teil ihrer "fetten Gewinne" abzweigt. Im Wettbewerb hat kein KMU "fette Gewinne", vielmehr müssen alle KMU die Kosten jeder neuen bürokratischen Maßnahme über den Gemeinkostenblock auf ihre Preise umlegen. Am Ende zahlt es der Verbraucher. Also Sie.

Und es hört nie auf. Es wird jedes Jahr mehr.