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(Nachträglicher) Dachausbau / nachträgliche Dämmung / auch unter vermörtelten Dächern ohne Unterspannbahn.

Dachausbau im Neu- und Altbau ist unser Ding. Die nachfolgende Bilderserie zeigt die Phasen eines nachträglichen Dachausbaus in einem Altbau. Wenn Ihr Dach schon eine Unterspannbahn hat, fangen Sie einfach mit dem vierten Bild an, ab da sind die Schritte im Neu- und Altbau gleich. Auch die nachfolgenden drei Absätze treffen dann nicht zu.

Unausgebaute ältere Dächer haben meist keine Unterspannbahn gegen Flugschnee und Treibregen, sondern sind mit Mörtel verstrichen - oder auch nicht, besonders wenn es sehr maßhaltige Dachsteine sind. Ein Dachausbau im Einklang mit den sog. "allgemein anerkannten Regeln der Technik" würde dann das komplette Ab- und wieder Neueindecken des Daches bedeuten, mit Unterspannbahn, Konterlatte, Dachlatte und Deckung. Das sprengt manches Budget und ist ärgerlich, wenn die Deckung ansonsten noch in Ordnung ist.

Es gibt ein Verfahren, das außerhalb der "allgemein anerkannten Regeln der Technik" funktioniert. Die Unterspannbahnen werden feldweise zwischen den Sparren eingezogen, nachdem vorher je nach Feldbreite ein oder zwei sog. "fliegende Konterlatten" zwischen den Sparren von innen an die Dachlatten geschraubt werden. Dadurch entstehen zwischen Unterspannbahn und Dachlatten kleine Ablaufrinnen für unplanmäßig eindringendes Wasser. Auch bereits ausgebaute Dächer mit "alten" Innenausbauten, ohne Unterspannbahn und mit leeren (ungedämmten) Sparrenfeldern, können so gedämmt werden. Die in diesem Zusammenhang manchmal angebotenen "Dämmsäcke" haben die üblichen Nachteile in den Anschlußbereichen (Fußpfette, Kehlbalken, Wechsel, Schifter), die wir mit unserem "halben Dämmsack" vermeiden.

Ein häufig geäußerter Einwand ist, die Unterspannbahn würde ja dann gegen die Dachdeckung ausbauchen (stimmt) und es gäbe dann keine Luftschicht mehr in der erforderlichen Stärke (stimmt auch). Das Fraunhofer Institut für Bauphysik in Holzkirchen hat in Langzeituntersuchungen schon 1990 festgestellt, dass durch Hinterlüftungsebenen unter Eindeckungen im Frühjahr und Herbst mehr Feuchtigkeit eingetragen als abgeführt wird und diese Luftschicht somit entbehrlich ist (weitere Informationen dazu auf Anfrage). Für unsere hier vorgeschlagene, vielfach in der Praxis erprobte und funktionierende Sanierungslösung übernehmen wir selbstverständlich 5 Jahre Gewährleistung, die Lösung bewegt sich aber außerhalb der (für Mineralwolldämmungen konzipierten) Richtlinien des Dachdeckerhandwerks bzw. der "allgemein anerkannten Regeln der Technik".

Sie sparen viel Geld, weil Sie das Dach nicht neu eindecken müssen. Dafür hat das Dach aber weniger "Fehlertoleranz" - wenn z.B. ein Dachziegel im Sturm verloren geht, muß er sofort ersetzt werden. Wenn Sie in ein paar Jahren das Dach doch neu eindecken möchten, ist die Dämmschicht während der Dachöffnung durch die Unterspannbahn geschützt. Diese Kostenverschiebung in die Zukunft entspricht wesentlich besser dem Lebenzyklus einer Familie, der anfangs von niedrigem Einkommen und hohen Investitionen geprägt ist.
Altbaudach von innen (pic)
Fliegende Konterlatte (pic)
Unterspannbahn feldweise (pic)
Dampfbremse (pic)
Traglattung (pic)
Trockenbau (pic)
Trockenbau fertig (pic)