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Holzfaser-Einblasdämmung

Wir sind mit vielen Dämmstoffen vertraut und wählen herstellerunabhängig das Produkt aus, das den Bauteilanforderungen am besten entspricht. Holzfaser ist in Wettstreit mit Zellulose wohl eher eine Art Weltanschauungssache. Ein universelles und objektives Urteil, welcher Dämmstoff der bessere ist, trauen wir uns jedenfalls nicht zu.

Wir haben allerdings noch keine Verwendung gefunden, bei der Zellulose nicht ebenso gut geeignet wäre. Holzfaser hat die schlechtere Fließfähigkeit, ein höheres Gewicht, braucht wesentlich mehr Druck beim Einblasen, bläht dabei die Konstruktion auf und zerstört die Dampfbremse und die Unterspannbahn, wenn die nicht stabil gebaut sind.

Manchmal ist das höhere Gewicht aber besser, und wenn jemand einfach "aus Prinzip" im Sinne der stofflichen Einheit will, daß sein hölzerner Dachstuhl mit hölzernen Dämmfasern gefüllt werden soll und mit nichts anderem, verstehen wir das vollkommen.

Eine HolzweichfaserPLATTE auf den Sparren als äußere Begrenzungsschicht für die Zelluloseflocken und als zweite wasserführende Ebene / Unterdach ist nie verkehrt, vor allem weil die Oberkante der Sparren tauwassergeschützt ist. Auf die Herstelleraussagen, daß die Platten mehrere Wochen lang frei bewittert werden könnten, ist allerdings kein Verlaß. Die Platten sinken auch gerne ein, wenn der Sparrenabstand zu groß ist und sie nicht von einer dicht gepackten Schicht Zelluloseflocken oder Holzfasern gestützt werden.