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- - - Jetzt reinschauen beim kostenlosen Online-Kongress, seit 22.05. mit Beiträgen der Top-Player zu PV, H2, Mini-Windkraft, IR-Heizung, Wärmepumpen, Mieter, Solarthermie, Speicher, Autarkie, … also "energetische Optimierung mal ganzheitlich", denn Einblasdämmung allein rettet nicht die Welt. - - - www.hausenergiekongress.de - - -

Wie merke ich, wenn das Dach von oben her undicht wird?

Oder, ob die Trocknungsreserve ausreicht?
Ob die Rückdiffusion funktioniert?

Früher, zu ungedämmten Zeiten, gab es einen braunen nassen Fleck an der Decke und der Bewohner sah das Problem. Heute verhindert die Dampfbrems- oder -sperrfolie das. Stattdessen bilden sich auf ihr unbemerkt Wassersäcke, Balken faulen im Verborgenen und den Schaden entdecken Sie erst, wenn sich die Balken auflösen, die Decke sich durchbiegt oder der Schwamm sich einen Weg bis zum Lampenauslaßkabel gebahnt hat.

Mit drei einfachen Maßnahmen, außerhalb der (oft veralteten) "allgemein anerkannten Regeln der Technik", kann das Problem gelöst werden: 
Ref736_2 Frühwarnsystem Messpunkt Feuchtigkeit
Fernmesspunkt2 (pic)
  1. Die Dampfbremsfolie sollte lose ins Fach gelegt und nicht verklebt werden, damit eventuell eindringendes Regenwasser durchläuft und mit einem nassen Fleck an der Decke anzeigt, daß etwas nicht in Ordnung ist. Das dichte Verkleben ist bei Mineralwollmatten nötig, weil die so luftdurchlässig sind, daß man versuchen muß, eine Luftdichtung mit Folien und Klebebändern zu erreichen (deren begrenzte Haltbarkeit sehen wir jeden Tag). Zellulose ist mit ihrem wesentlich höheren Durchströmungswiderstand schon als Dämmschicht dicht genug.
  2. Nur mit Zellulose dämmen, weil die mit ihrer Saugfähigkeit eventuelles Tauwasser auseinanderzieht und "dekonzentriert". Mineralwolle kann das nicht. Regenwasser (wenn das Dach undicht wird) läuft aber auch bei Zellulose durch und zeigt sich mit dem nassen Fleck - wenn es denn darf, und nicht von einer Folie zurückgehalten wird.
  3. Ein Frühwarnsystem einbauen. Während die Handwerkerverbände und Normungsinstitute noch schlafen und von den Luftschichten unter Ziegeldächern träumen, haben wir zwei Varianten entwickelt: "Feuchtemeßpunkte direkt" (hier oben die beiden Bilder) mit zwei Schrauben im Abstand von 20 mm als Meßpunkt in den Sparren, wenn die Zugänglichkeit gegeben ist, und "Fernmeßpunkte", bei denen Meßpunkt und Ablesepunkt mit Kabeln verbunden sind, wenn der Meßort und der Ableseort räumlich auseinanderliegen sollen (die jetzt folgenden 5 Bilder).
Fernmesspunkt1 (pic)
Fernmesspunkt2 (pic)
Fernmesspunkt3 (pic)
Fernmesspunkt4 (pic)
Fernmesspunkt5 (pic)
Messen geht hier vor Rechnen, Praxis vor Theorie, Wissen geht vor Mutmaßung. Was wir Ihnen nicht abnehmen können, ist das regelmäßige Ablesen der Feuchtewerte. Wir ersparen Ihnen aber unangenehme Überraschungen
  • infolge von Wassereintritt von oben (da kann das Bauteil regelkonform sein oder nicht, irgendwo kann immer ein Leck sein),
  • infolge von Dampfdiffusion von innen nach außen, auch wenn sie vom Grunde her nicht berechnet werden kann, weil der Aufbau unbekannt ist,
  • selbst bei solchen Dächern, die rechnerisch gar nicht funktionieren dürften, vor allem wenn sie gedämmt werden. Meist funktionieren sie aber doch, aus vielerlei Gründen, deren Erklärung hier den Rahmen sprengen würde.

Wichtig ist hier nur, daß es funktioniert und daß wir Ihnen eine Menge Kosten ersparen. Statt z.B. ohne Dampfbremse ausgebaute Dachschrägen nur aus Haftungsvermeidungsgründen abreißen und erneuern zu lassen, dämmen wir, und Sie überzeugen sich anhand der Meßfühler über mehrere Jahre hinweg, daß es "doch" funktioniert (das hängt z.B. mit dem eigenen Dampfwiderstand verschiedener Ausbaumaterialien zusammen). Wenn nicht, dann haben wir einen "Plan B", den wir im Angebot gleich mitliefern und mit dem die Kosten meist immer noch unter denen der Totalerneuerung liegen.
Insbesondere für Großanwendungen bauen wir als professionelle Alternative zu unseren eigenen Feuchtemeßpunkten auch gern die Feuchtesensoren von Hum-ID GmbH ein. Die Sensoren benötigen keine Kabel, sondern nutzen  sogenannte RFID-Transponder - kleine Antennen, die die Funkwellen des Lesegerätes in Strom umwandeln. Mit diesem Strom wird dann die Messung durchgeführt und das Ergebnis an das Lesegerät zurückgesendet. RFID-Transponder kennen Sie von den Warensicherungsetiketten, die heute im Einzelhandel üblich sind.

Sie benötigen dazu noch ein Lesegerät (Sender / Empfänger), welches über 1.000 € kostet und für den Einsatz im Einfamilienhausbereich meist als zu teuer angesehen wird - oder Sie verzichten vorerst auf das Lesegerät und kaufen oder leihen es erst, wenn Sie irgendwo Anzeichen für eine Leckage haben.
Für den Industrie- und Hallenbereich sind diese Sensoren die ideale Technik, weil dann die Kosten des Lesegerätes auf eine entsprechend große Zahl von Sensoren "umgelegt" werden kann. Kabelgebundene Sensoren wären in einem großen Hallendach sicher die falsche Technik - zu teuer, zu unübersichtlich, zu lange Montagezeiten.