Kontaktformular

Planung, Beratung und Umsetzung  0381-458 3187 


 Kosten und Finanzierung
 Allgemeines
 Wer wir sind
 Impressum
 Kundenbewertungen

Wie merke ich, wenn das Dach von oben her undicht wird?

Früher, zu ungedämmten Zeiten, gab es einen braunen nassen Fleck an der Decke und der Bewohner sah das Problem. Heute verhindert die Dampfbremsfolie das. Stattdessen bilden sich auf ihr unbemerkt Wassersäcke, Balken faulen im Verborgenen und den Schaden entdecken Sie erst, wenn sich die Balken auflösen, die Decke sich durchbiegt oder der Schwamm sich einen Weg bis zum Lampenauslaßkabel gebahnt hat. Ein Frühwarnsystem fehlt. Während die Handwerkerverbände und Normungsinstitute noch schlafen und von den Luftschichten unter Ziegeldächern träumen, haben wir zwei Lösungsvarianten entwickelt: "Feuchtemeßpunkte direkt" mit zwei Schrauben im Abstand von 25 mm als Meßpunkt in den Sparren, wenn die Zugänglichkeit gegeben ist, und "Fernmeßpunkte", bei denen Meßpunkt und Ablesepunkt mit Kabeln verbunden sind, wenn der Meßort und der Ableseort räumlich auseinanderliegen sollen.
Ref736_1 Frühwarnsystem Messpunkt Feuchtigkeit
Ref736_2 Frühwarnsystem Messpunkt Feuchtigkeit
Messen geht hier vor Rechnen, Praxis vor Theorie, Wissen geht vor Mutmaßung. Was wir Ihnen nicht abnehmen können, ist das regelmäßige Ablesen der Feuchtewerte. Wir ersparen Ihnen aber unangenehme Überraschungen
  • infolge von Wassereintritt von oben (da kann das Bauteil regelkonform sein oder nicht, irgendwo kann immer ein Leck sein),
  • infolge von Dampfdiffusion von innen nach außen, auch wenn sie vom Grunde her nicht berechnet werden kann, weil der Aufbau unbekannt ist,
  • selbst bei solchen, die rechnerisch gar nicht funktionieren dürften, vor allem wenn sie gedämmt werden. Meist funktionieren sie aber doch, aus vielerlei Gründen, deren Erklärung hier den Rahmen sprengen würde.

Wichtig ist hier nur, daß es funktioniert und daß wir Ihnen eine Menge Kosten ersparen. Statt z.B. ohne Dampfbremse ausgebaute Dachschrägen nur aus Haftungsvermeidungsgründen abreißen und erneuern zu lassen, dämmen wir, und Sie überzeugen sich anhand der Meßfühler über mehrere Jahre hinweg, daß es "doch" funktioniert (das hängt z.B. mit dem eigenen Dampfwiderstand verschiedener Ausbaumaterialien zusammen). Wenn nicht, dann haben wir einen "Plan B", den wir im Angebot gleich mitliefern und mit dem die Kosten meist immer noch unter denen der Totalerneuerung liegen.
Insbesondere für Großanwendungen bauen wir als professionelle Alternative zu unseren eigenen Feuchtemeßpunkten auch gern die Feuchtesensoren von Hum-ID GmbH ein. Die Sensoren benötigen keine Kabel, sondern nutzen  sogenannte RFID-Transponder - kleine Antennen, die die Funkwellen des Lesegerätes in Strom umwandeln. Mit diesem Strom wird dann die Messung durchgeführt und das Ergebnis an das Lesegerät zurückgesendet. RFID-Transponder kennen Sie von den Warensicherungsetiketten, die heute im Einzelhandel üblich sind.

Sie benötigen dazu noch ein Lesegerät (Sender / Empfänger), welches über 1.000 € kostet und für den Einsatz im Einfamilienhausbereich meist als zu teuer angesehen wird - oder Sie verzichten vorerst auf das Lesegerät und kaufen oder leihen es erst, wenn Sie irgendwo Anzeichen für eine Leckage haben.
Für den Industrie- und Hallenbereich sind diese Sensoren die ideale Technik, weil dann die Kosten des Lesegerätes auf eine entsprechend große Zahl von Sensoren "umgelegt" werden kann. Kabelgebundene Sensoren wären in einem großen Hallendach sicher die falsche Technik - zu teuer, zu unübersichtlich, zu lange Montagezeiten.